Ausgewähltes Thema: Techniken der Content-Erstellung für Reiseblogger. Hier findest du inspirierende Strategien, praktische Abläufe und echte Geschichten, die dir helfen, unterwegs besseren Content zu produzieren. Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren und abonniere, um keine neuen Tipps zu verpassen.

Recherche vor der Reise

Bevor du losziehst, sammle lokale Quellen, Nischenforen und aktuelle Gespräche in Communities. Notiere dir wiederkehrende Fragen von Reisenden, die du beantworten kannst, und beobachte auch saisonale Besonderheiten, damit dein Content zeitlos wirkt und dennoch aktuell bleibt.

Feldnotizen mit System

Nutze eine einfache Struktur: Ort, Geruch, Geräusch, Zitat, Detail, Gefühl. Diese fünf Zeilen sichern dir sensorische Anker und echte Stimmen. Ich erinnere mich, wie der Duft von Kardamomtee in Amman eine Szene rettete, weil ein einziger Satz die Atmosphäre plötzlich greifbar machte.

Schreiben, das nach Salzluft riecht

Starte mit einer Szene, nicht mit Fakten: Schritte über nasse Steine, das Rufen eines Verkäufers, das erste Bissen-Knistern. Leser landen mitten im Moment und folgen dir dann bereitwillig zu Kontext, Tipps und Karten, weil sie bereits eine emotionale Verbindung aufgebaut haben.

Schreiben, das nach Salzluft riecht

Details sind Brücken. Nenne nicht nur „leckeres Brot“, sondern das „rissige Krustenknacken der Fenchelsalami-Focaccia“. Setze Gerüche, Geräusche und Temperaturen ein. So entsteht Text, der schmeckt, klingt und atmet, statt nur Informationen aneinanderzureihen.

Visuelles Storytelling mit Foto und Video

Plane drei Kernbilder (Weit, Mittel, Nah) und sammle reichlich B‑Roll: Hände, Texturen, Bewegungen, Übergänge. Diese Sequenzen füllen Lücken und lassen aus Schnipseln einen Rhythmus entstehen, der das Video fließen lässt und wichtige Informationen elegant verbindet.

Visuelles Storytelling mit Foto und Video

Drehe, wenn möglich, im Morgen- oder Abendlicht für sanfte Kontraste. Schneide kurz, lasse Luft für Atmo-Sound und füge Text-Overlays nur hinzu, wenn sie Mehrwert liefern. So wirkt dein Material frisch, leicht und dennoch präzise geführt, ohne visuelle Überladung.

Visuelles Storytelling mit Foto und Video

Formuliere Alt-Texte, die Bildinhalt und Stimmung transportieren, nicht nur Keywords. Untertitel machen Videos überall zugänglich, auch ohne Ton. Du stärkst damit nicht nur Inklusion, sondern erhöhst Verweildauer, Verständnis und die Chance, dass Inhalte geteilt werden.

SEO ohne Hokuspokus

Suchintention erkennen

Unterscheide zwischen Inspiration („Was gibt es in Lissabon?“), konkreter Planung („3 Tage Lissabon Route“) und Entscheidung („Beste Pastéis-de-Nata-Bäckerei“). Erstelle Inhalte, die genau diese Absichten bedienen, statt alles zu vermischen, und verlinke zwischen ihnen logisch.

Keyword-Cluster und Gliederung

Bündle verwandte Begriffe zu einem Thema, ordne Überschriften daran aus und beantworte Unterfragen strukturiert. Eine klare Gliederung hilft Lesern und Suchmaschinen, den roten Faden zu erkennen, und verhindert dünne Einzelbeiträge ohne Bezug untereinander.

Saubere Struktur und interne Verknüpfung

Nutze präzise Überschriften, sprechende URLs und interne Links, die wirklich weiterhelfen. Bilder sollten komprimiert sein und mit sinnvollen Dateinamen kommen. So entsteht ein technisches Fundament, das Inhalte trägt, statt sie durch Ladezeiten auszubremsen.
Bündle ähnliche Aufgaben, wenn es sich richtig anfühlt: morgens schreiben, nachmittags filmen, abends sichten. Kurze, fokussierte Sprints sind oft produktiver als lange Blöcke. So bleibt Energie für den Moment, der deine Geschichte unverhofft zum Leuchten bringt.

Distribution und Community mit Herz

Zerlege einen langen Guide in Karussells, Reels, Newsletter-Snippets und Pins. Jede Plattform bekommt ihren eigenen Winkel, aber die Kernidee bleibt konsistent. So wächst ein Themenuniversum, das dich als verlässliche Stimme positioniert und Leser bindet.

Distribution und Community mit Herz

Schreibe, als würdest du einem guten Freund berichten: eine Szene, ein praktischer Tipp, ein ehrlicher Gedanke. Mein meistgeöffneter Newsletter begann mit einer verregneten Busfahrt und endete mit drei warmen Cafés – nützlich und nahbar zugleich.

Ethik, Transparenz und Verantwortung

Gib Kontext, vermeide Klischees und frage nach Erlaubnis, wenn Personen erkennbar sind. Erzähle nicht nur über, sondern mit den Menschen. Dadurch entstehen Perspektiven, die deinen Blog glaubwürdiger, vielfältiger und langfristig relevanter machen.
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